Grace shines upon the Innocent

Michaela, Samiris Tochter, am 18. Mai 2011, ihrem 33. Geburtstag
 

 

Gaia spricht

Luft

Feuer

Wasser

Erde

 

Ihr seid daran gewöhnt, und es ist für euch selbstverständlich, dass die Abläufe in der Natur einer bestimmten Ordnung folgen. Die Welt, in der ihr körperlich lebt, besteht aus den vier Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft, und weil diese vier Elemente auf eine konstruktive und fruchtbare Weise aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten, konnte und kann das Leben in den verschiedenen Formen auf diesem Planeten sich entwickeln, wachsen und gedeihen. Ihr Menschen seid ein Teil davon und abhängig in jeder Hinsicht: Atmen müsst ihr ununterbrochen und dazu braucht ihr saubere Luft. Trinken ist genauso lebensnotwendig, schließlich besteht euer Körper zu einem sehr hohen Anteil aus Flüssigkeit(en), und dazu braucht ihr sauberes Wasser. Essen könnt ihr nur dann, wenn euch Nahrungsmittel zur Verfügung stehen und die wiederum wachsen nur auf und in der Erde, in Verbindung mit dem belebenden Wasser und der Licht und Wärme spendenden Sonne, die das Feuerelement liefert.

Auf wunderbare Weise wirken die Kreisläufe, die in der Atmosphäre des Planeten stattfinden: Durch Temperaturschwankungen, Winde und Wolkenbewegungen findet ein Wasseraustausch statt, so dass das Leben spendende Nass immer wieder aufsteigt in den Himmel und sich zu Wolken formt, um dann wieder gereinigt herab auf die Erde fallen zu können. All diese Kreisläufe geschehen von selbst, ohne dass der Mensch sich darum kümmern müsste, er hätte allerdings nicht gar so sorg- und verantwortungslos sich dies alles zunutze machen dürfen.

Es ist ein uraltes Gesetz, dass Geben und Nehmen im Gleichgewicht sein müssen, damit ein fruchtbares Zusammenleben möglich ist, und hier muss man fragen: Was geben die Menschen mir? Ihre Habgier, ihre Ignoranz und ihren Müll! Was glaubt ihr, wie lange das wohl noch so weiter gehen kann?

„Mutter Erde“ nennen mich die, die noch nicht ganz ihrer natürlichen Anbindung an ihre Wurzeln beraubt sind, aber auch die Langmut einer Mutter hat da ihre Grenzen, wo es um ihr Überleben geht. ICH BIN nicht die Wälder; die ihr abholzt, die Tiere, die ihr schlachtet, das Meer, das ihr leerfischt und verseucht oder die Luft, die ihr verschmutzt, das alles ist ein Teil von mir, Lebensenergie manifestiert auf der Oberfläche meines Körpers und dazu gehört auch ihr Menschen.

Was ICH BIN, ist ein lebendiger Planet, der sich um seine Sonne dreht, das Feuerelement am Himmel, ohne das es kein Licht, keine Wärme und auch kein Wachstum geben würde. Das Feuerelement brennt allerdings auch in meinem Inneren, der Vulkanausbruch in Island kündet davon.

Was dort jetzt gerade passiert, ist so etwas wie ein Umsturz oder eine Generaltransformation: Das gefrorene Wasser des Gletschers stürzt ins Innere der Erde, trifft auf das dort brennende Feuer und wird geschmolzen. Bei diesem Prozess entsteht sehr viel Rauch und Asche, die dem Erdelement zugeordnet ist, das normalerweise der Boden unter euch und fest und unbeweglich ist. Die beim Vulkanausbruch entstehenden Verbrennungsrückstände verteilen sich in der Luft und verschmutzen sie und die Düsen der Triebwerke eurer Flugzeuge. Nur wenn die Luft frei ist von festen Stoffen, können diese einwandfrei funktionieren und ihr könnt euch gefahrlos durch die Lüfte transportieren lassen.

Es ist die Feuerkraft in meinem Inneren, die ihr nicht beherrschen könnt, und die es mir ermöglicht, die Kreisläufe der Natur auf eine plötzliche und dramatische Weise zu verändern. Wann werdet ihr aufwachen und daraus die richtigen Konsequenzen ziehen?

Im Bewusstsein können wir uns begegnen und verbinden, aber wie viele von euch sind in Verbindung mit ihrem Bewusstsein? Und wie viele von euch fühlen, dass ich ein lebendiges und bewusstes Wesen bin?

Lernt, alles, was passiert, auch von meiner Perspektive aus zu betrachten und ihr findet die Schlüssel zu Räumen, in denen wir uns begegnen können, denn die Trennung existiert nur in eurem Verstand. Nutzt euren Verstand, um zu verstehen und dann geht auf eine höhere Ebene, eine Ebene, die das Fühlen, Verstehen und die liebende Hingabe und Demut mit einschließt. Ihr habt Gott in den Himmel hinauf verfrachtet und ihm männliche Attribute gegeben, es wird Zeit, dass ihr die Göttin sucht, findet und integriert.

Gaia am 19.4.2010

 

Die Transformation nimmt ihren Lauf.

Lange schon bist du, Samiri, in inniger Verbindung mit mir. Sie liegen dir genauso am Herzen wie mir, deine Mitgeschöpfe, vor allem die Tiere und die Bäume, die Blumen und alle anderen Pflanzen. Dir ist es sehr bewusst, dass die Geschenke, die die Menschen jeden Tag von mir in Empfang nehmen, bzw. sich aneignen, nicht unbedingt unendlich lange und in genügender Menge zur Verfügung stehen werden. Das ökologische Gleichgewicht ist schon so sehr aus der Balance geraten, dass die Natur früher oder später nicht mehr liefern wird, womit der Mensch so selbstverständlich rechnet. Selbst wenn ich es wollte, könnte ich den Prozess nicht mehr aufhalten, der momentan im Gange ist und euch mit Problemen konfrontieren wird, die ihr euch im Moment noch nicht vorstellen könnt. Ihr glaubt immer noch, dass ihr mich beherrscht, wo wie ein Herr seinen Sklaven, diese Illusion wird euch sehr bald genommen werden, wenn die Ereignisse sich überschlagen. Allzu lange habt ihr meinen Körper ausgeschlachtet, benutzt und missbraucht, viel zu selten habt ihr euch Gedanken darüber gemacht, wer oder was die Erde eigentlich ist. Die Beseeltheit habt ihr mir abgesprochen, weil ihr nur am Besitzen und am Benutzen interessiert seid, es hat euch nie interessiert, ob ihr überhaupt das Recht habt, mit mir so umzugehen, wie ihr es nun schon seid Tausenden von Jahren tut.

Fatal ist die Entwicklung der Technik: Die Maschinen verschmutzen und zerstören meinen Körper in einem Ausmaß und in einer Geschwindigkeit, dass eine Genesung für mich nur noch möglich ist, wenn ich einen tief greifenden Wandel herbeiführe. Ihr tut es nicht, wie der Blick in die Geschichte zeigt.

„Wer nicht hören will, muss fühlen,“ heißt ein altes Sprichwort in eurer Welt und jetzt könnt ihr es nicht mehr verdrängen oder verleugnen, dass eure Lebensweise meinen Körper mitsamt der Atmosphäre schändet und zerstört, dass der Zusammenbruch auf sehr vielen Ebenen unausweichlich ist.

Ihr macht euch Sorgen um euer Geld, stattdessen solltet ihr euch um eure Lebensgrundlagen sorgen, denn Geld kann man weder essen noch trinken, man kann es auch nicht einatmen, es ist nur ein von euch erfundenes Zahlungsmittel, das in den Mittelpunkt eurer Aufmerksamkeit gerückt ist, weil ihr nur am HABEN interessiert seid.

Wann werdet ihr endlich aufwachen und erkennen, wie sehr ihr euch entfernt habt von einem natürlichen Leben? Ihr fühlt euch selbst nicht mehr! Eure Vorstellungen und Gedanken halten euch gefangen in einer Scheinwelt, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat, deswegen seid ihr auch alle resigniert und frustriert, weil ihr abgeschnitten seid vom Strom des Lebens. Ihr bewegt euch nur in Verkehrsmitteln, aber eure Körper verkommen zu bloßen Behältern eures Geistes, ihr behandelt ihn genauso unbewusst und gleichgültig wie mich und meinen Körper, das ist ja auch ein uraltes Gesetz:

ALLES IST EINS UND EINS IST ALLES.

Auch euer Geist ist unbeweglich, verschlackt und verschmutzt! Die meisten von euch sind nicht mehr in der Lage, eigenständig zu denken und das Fühlen habt ihr euch auch abgewöhnt, schließlich kann es manchmal unangenehm sein, und nachdem ihr alle Hedonisten geworden seid, vermeidet ihr alles, was schmerzhaft werden könnte und damit das Leben. Deswegen fürchtet ihr auch den Tod so sehr, weil ihr ihn im Leben komplett verdrängt und dadurch nur ein sehr seichtes Leben führen könnt, ein Leben, das abgesichert und oberflächlich ist.

Ihr kompensiert durch Konsum, aber das wird bald nicht mehr möglich sein, dann müsst ihr euch euch selbst stellen, der Wahrheit ins Gesicht sehen und endlich lernen, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden.

Gaia am 20.4.2010

Das Öl ist mein Blut. Ihr habt meinen Körper an vielen Stellen angebohrt, um das Öl aus ihm herauszuholen. Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, ob es mir und meiner Gesundheit schaden könnte, wenn über Jahrzehnte hinweg das Öl aus meinem Inneren abgezapft wird? Was wird aus einem Menschen, wenn er einem ununterbrochenen Aderlass ausgesetzt ist?

Jetzt findet im Golf von Mexiko eine dramatische Verschmutzung statt, weil sich das Öl unkontrolliert in den Ozean ergießt, ausgelöst durch eine Explosion auf der Bohrinsel. Wie beim Vulkanausbruch hat wieder das Feuerelement gewirkt und das von Menschen gemachte Fördersystem zerstört. Wir haben im Mittelamerika eine weitere Störung der natürlichen Ordnung und eine Verschmelzung von Elementen, die eigentlich voneinander getrennt sein sollten, die verhängnisvolle Folgen haben wird. Die Totaltransformation nimmt ihren Lauf.

 

Gaia am 23.4.2010

 

Gedanken über die Ordnung in der Natur als Lebensgrundlage 

Jeder lebendige Organismus und sogar jede Maschine besteht aus verschiedenen Teilen, die aufeinander abgestimmt arbeiten. Ihre Struktur ist nicht zufällig, sondern ihr liegt ein bestimmtes Ordnungsprinzip zugrunde, durch das das Funktionieren der Maschine oder des Organismus gewährleistet wird.

Genauso wie alle irdischen Lebewesen ist auch der Planet Erde ein lebendiger Organismus, bestehend aus den vier Elementen: Das Erdelement liefert Form, Struktur und Körperlichkeit, das Wasserelement sorgt für Belebung, Wachstum und Reinigung, das Luftelement ermöglicht Verbindung und Austausch und das Feuerelement, das sowohl im Inneren der Erde als auch von außen in Form unserer Sonne brennt und leuchtet, liefert Energie.  

In einem Lebewesen hat jeder Körperteil seinen Platz und seine Funktion, gemäß der in der Natur wirkenden Ordnung. Die riesigen Ölfelder im Inneren des Planeten könnte man mit dem Blut im menschlichen Organismus vergleichen: Öl ist dicker und gehaltvoller als Wasser aber flüssiger als Knochen und Stein. Wenn der Erde nun jahrzehntelang riesige Mengen Öl abgezapft werden, kann man das mit einem permanenten Aderlass vergleichen, der einem Menschen auf die Dauer das Leben kosten würde.  

Wenn das freigesetzte Öl den Wasserkreislauf verschmutzt, hat das noch verheerendere Folgen, zumal die Reinigungskreisläufe der Atmosphäre auch schon sehr geschädigt sind durch die Erdölverbrennungsrückstände und die weltweite Abholzung der Wälder.

Die Haut der Erde wird immer mehr versiegelt und ihrer Lebendigkeit und Atmungsfunktion beraubt, und wenn die Menschheit sich weiterhin benimmt wie die Laus im Pelz, der es egal ist, wessen Blut sie saugt, wird sie ihren Wirt so weit schädigen, dass ihr eigenes Überleben unmöglich wird. Die Zeche muss früher oder später bezahlt werden, im Wirtshaus genauso wie im Leben, denn Nehmen und Geben müssen ausgewogen sein, das ist ein kosmisches Gesetz und alles ist eins und eins ist alles. 

Die Menschheit kümmert sich nicht um kosmische Gesetze, trotzdem wirken sie.

Gewinne werden maximiert, Verantwortlichkeiten verschoben, dies geschieht weltweit. Durch die Mobilität und Vernetzung hat dieser Trend ein Ausmaß angenommen, das lebensbedrohlich geworden ist für unseren Heimatplaneten, dessen Resourcen sehr viel mehr sind als gewinnträchtiges Kapital, so wie der Mensch mehr ist oder sein sollte als ein Homo consumens. 

Leider hat der spirituelle Missbrauch, der in der christlichen Sozialisierung geschieht, so eine Spaltung in den Menschen erzeugt, dass sie ihr wahres Wesen nicht mehr fühlen. „Oh Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehest unter mein Dach, aber spricht nur ein Wort, dann wird meine Seele gesund,“ beten schon die kleinen Kinder und verinnerlichen auf diese Weise die Unwürdigkeit des Körperlichen und dass die Seele gesundet am Wort des Herrn.  

In Wirklichkeit kann die Seele gar nicht krank sein, denn sie ist das göttliche, spirituelle und heile Ordnungsprinzip, das in jedem Lebewesen wirkt und Heilung ermöglicht. Sie als krank zu erklären ist ein spiritueller Missbrauch, dessen Konsequenzen leider bis heute überhaupt nicht erkannt worden sind.

Wenn es den Menschen gelingt, die spirituell verstümmelnde Manipulation der patriarchalen und körperfeindlichen Religionen zu erkennen, ihren Geist zu befreien und das Göttliche nicht nur im Himmel sondern auch in der Erde und im Weiblichen zu suchen und zu erfahren, dann gibt es Hoffnung für alle.     

Samiri am 4.6.2010 

 

Samiri Uta Reichenberger, www.panswunderland.de

 

       
 

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